FRAUEN. UMWELT. ZUKUNFT. Mit Bolivien im Dialog.

06.05.2026, 19:00 Uhr

 

FRAUEN. UMWELT. ZUKUNFT. Mit Bolivien im Dialog.

Der Río Pilcomayo in Bolivien, einst Lebensader für zahlreiche Gemeinschaften, ist heute durch Schwermetalle, Müll und Pestizide belastet. Auch der Lago Poopó ist betroffen: Seine Austrocknung und Verschmutzung gefährden die Lebensgrundlagen indigener und ländlicher Gemeinschaften. Und nicht zuletzt hat auch der Abbau von Metallen für elektronische Geräte gravierende Folgen für Menschen und Umwelt. Vor allem Frauen organisieren sich, um ihre Rechte zu schützen: Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich aktiv für ihre Gemeinschaften ein.

Bei der Veranstaltung berichten zwei Gäste aus Bolivien, wie ihre Arbeit in Organisationen indigene Gemeinschaften unterstützt – etwa durch Bildung, Handwerk, nachhaltige Landwirtschaft und Initiativen gegen strukturelle Ungerechtigkeit. Gerahmt wird der Bericht durch einen Blick auf das vielfältige Land Bolivien, die andine Kosmovision sowie durch eine sozialethische Reflexion zur ökosozialen Frage in unserer globalisierten Welt.

Wir laden Sie vor allem ein, Einblicke in die aktuelle Situation indigener Gemeinschaften in Bolivien zu erhalten, aber auch mit uns in Dialog über globale Gerechtigkeit zu treten.

Veranstaltungsort: Katholische Privat-Universität Linz, Bethlehemstraße 20, 4020 Linz

PROGRAMM:

Begrüßung und Moderation: Mag.a Hermine Eder, KU Linz

Grußworte: Univ.-Prof. Dr. Michael Fuchs, Rektor der Katholischen Privat-Universität Linz.
Thomas Banasik, Teamleiter von Welthaus der Diözese Linz

Die Vielfalt Boliviens – Eine Annäherung an Land und Leute
Cecilia Baldivieso de Witzany, Honorarkonsulin des Plurinationalen Staates Bolivien

Stimmen des Widerstands. Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung
Alicia Cuiza Churqui BA, Anthropologin, Centro de Ecología y Pueblos Andinos (CEPA)
Ing.in Erika Rojas, Agraringenieurin, Centro de Investigación y Promoción del Campesinado (CIPCA)

Unrechtserfahrungen hören und emanzipatorische Praxis aufgreifen.
Ökosoziale Ethik in einer multipolaren Welt 

Ass.-Prof.in Dr.in Katja Winkler, Institut für Christliche Sozialwissenschaften der KU Linz

Podiumsdiskussion mit den Vortragenden

Musikalische Gestaltung: AlpAndes (Anna Antensteiner und Helmut Herglotz)

Anmeldung

Wir bitten um ANMELDUNG bis 1. Mai 2026 unter folgendem Anmeldelink.

 

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